27. November 2017 - 00:00 Uhr

Gemeindebrief Dezember/Januar/Februar


Liebe Gemeindemitglieder,
liebe Leserinnen und Leser,


ein echter St. Pauli Engel, den Uli Pforr* da gezeichnet hat: Joint, Nachthemd, viel zu dick, Punkerfrisur mit grün gefärbten Haaren und an der linken Hand ein kleiner Teufel. So hat der Himmelsbote als lebensgroße Figur zusammen mit den beiden Pastoren auf der Reeperbahn gestanden, gegenüber dem Pulverfass.

Das passt nicht in unser Bild. Die Engel unserer Weihnachtsdekorationen sehen doch ganz anders aus: Strahlend und goldglänzend, wie einem fernen Himmel entrückt. Und auch in der Weihnachtsgeschichte begegnen uns die Engel ja anders. „Ehre sei Gott in der Höhe und Frieden auf Erden", so können wir sie auf dem Feld zu Bethlehem hören, mitten in der Nacht.

Der St. Pauli Engel bricht das auf erstaunliche Art und Weise. Er lässt uns nicht in den Himmel schauen, sondern auf die Erde. Die Gegensätze des Lebens sind an ihm zu sehen: Die heilige und die unheilige Seite, die süchtige und die sehnsüchtige, die fromme und die gottlose. All das gehört zum Leben in all seinen Facetten.

Wie finden Sie diesen St. Pauli Engel? Wo finden wir unseren Engel? Schauen sie in den Weihnachtstagen mal genau hin, wenn sie durch die Straßen gehen. Vielleicht finden sie einen Engel dort, wo sie ihn überhaupt nicht erwartet haben.

Gesegnete Weihnachten und ein frohes neues Jahr!
Das wünschen Ihnen

Ihre St. Pauli Pastoren
Martin Paulekun und Sieghard Wilm

*Mehr Bilder von Uli Pforr unter: www.ulipforr.de und www.f-you.de


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Chronik „Kreuz, Anker, Herz"

200 Jahre St. Pauli Kirche – das sind mehr als zwei Jahrhunderte Geschichte vom Kiez und seinen Bewohnern. Vor den Toren Hamburgs begann die kirchliche Arbeit schon im 17. Jahrhundert. 1820 wurde die heutige Kirche am Pinnasberg erbaut und dem Apostel Paulus geweiht. Hier wirkte Clemens Schultz und entwickelte die kirchliche Sozialarbeit in der Nachbarschaft von Hafen und Rotlicht. Heute ist die Kirche ein Ort für „Glaube, Hoffnung und Liebe". Sie stellt sich an die Seite der Schwachen, Ausgegrenzten und Geflüchteten. Sie öffnet ihre Türen für Stadtteil und Kultur. Sie können die Chronik beim Hamburger Abendblatt bestellen unter:

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