26. Februar 2018 - 11:27 Uhr

Gemeindebrief März/April/Mai


Liebe Gemeindemitglieder,
liebe Leserinnen und Leser,

ist das Boxen oder ein Jux? Die Dame auf dem Titelbild kommt uns nah. Nicht nur mit ihren Fäusten, sondern auch mit jeder Spur, die das Leben in ihr Gesicht gezeichnet hat. Wer will ihr zuhören, wer hält das aus, was sie zu sagen hat? Wofür kämpft sie? Und was liebt sie?

Eine Welt für sich ist der Elbschlosskeller, eine Kiezkneipe, die niemals schließt. CP Krenkler hat sie fotografisch dokumentiert und teilt diese Fotos mit uns in einer Ausstellung in der Kirche.

Drei Stufen runter geht es mit der Kamera. Menschen im Ausnahmezustand, ganz bei sich und außer sich. Ganz high oder schon abgestürzt. Das sind Menschen, die kämpfen ums Überleben und um ihre Würde. Das ist tragisch und auch oft komisch. Es ist das raue St. Pauli, das ungeschminkte Leben. Aber es ist auch ein Leben voller Leidenschaft, voller Passion.

Die Wochen vor Ostern begeht die Kirche als Passionszeit und fragt nach der Leidenschaft Gottes. Jesus zeigt uns Gott als Vater, der seine Kinder leidenschaftlich liebt. Auch wenn sie drei Stufen runter im Elbschlosskeller sitzen. Ostern feiern wir den Wander­prediger, der sich neben alle setzt, die noch nicht fertig sind mit allem. Wir feiern den, der von sich gesagt hat „Ich bin die Auferstehung und das Leben".

Eine gesegnete Passions- und Osterzeit wünschen Ihnen

Ihre St. Pauli Pastoren
Martin Paulekun und Sieghard Wilm


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Aktuelles

Chronik „Kreuz, Anker, Herz"

200 Jahre St. Pauli Kirche – das sind mehr als zwei Jahrhunderte Geschichte vom Kiez und seinen Bewohnern. Vor den Toren Hamburgs begann die kirchliche Arbeit schon im 17. Jahrhundert. 1820 wurde die heutige Kirche am Pinnasberg erbaut und dem Apostel Paulus geweiht. Hier wirkte Clemens Schultz und entwickelte die kirchliche Sozialarbeit in der Nachbarschaft von Hafen und Rotlicht. Heute ist die Kirche ein Ort für „Glaube, Hoffnung und Liebe". Sie stellt sich an die Seite der Schwachen, Ausgegrenzten und Geflüchteten. Sie öffnet ihre Türen für Stadtteil und Kultur. Sie können die Chronik beim Hamburger Abendblatt bestellen unter:

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