25. Mai 2018 - 11:45 Uhr

Gemeindebrief Juni/Juli/August


Liebe Gemeindemitglieder,
liebe Leserinnen und Leser,

endlich Sommer und Sonne. Die Sehnsucht danach ist bei den meisten Menschen groß. Aber Sommer heißt auf St. Pauli auch: Großveranstaltungen, Krach, Müll, Alkohol und lärmende Besucher bis spät in die Nacht; so als sei auf St. Pauli alles erlaubt.

Wie gut, dass es in diesen Tagen Orte der Ruhe gibt. Ein solcher Ort ist der Kirchgarten um die St. Pauli Kirche herum, eine grüne Oase. Nachbarn gärtnern und pflanzen in den Nachbarschaftsbeeten, Kinder spielen, Decken werden ausgebreitet. In den Beeten werden Gemüse, Kräuter und Blumen gesetzt. Zusammen wird gesät, gepflanzt, gejätet, gegossen, geerntet.

Galten vor einigen Jahren Schrebergärten unter jungen Menschen noch als vollkommen spießig, sind sie nun bei ihnen sehr begehrt. Gärtnern ist in.

„Guerillagärtnerei" ist angesagt, alles was man dazu am Anfang braucht, ist ein wenig Einfallsreichtum und ein paar Pflanzen oder Samen. Dann wird auf einmal aus einer verwahrlosten kleinen Fläche ein blühendes Beet mitten auf St.Pauli. Nachbarinnen und Nachbarn kommen mit Harke und Gießkanne und pflegen ihr kleines Gärtchen liebevoll und es wird erprobt, wie man brach liegende Flächen in produktives Grün verwandelt.

Die Bibel erzählt uns von einem Garten, dem Paradies. Jede Blume und jeder Baum stammen letztlich von dort. Jedem Garten wohnt die Sehnsucht nach dem Paradies inne. Im Jahre 1653 dichtet Paul Gerhardt: Geh´ aus, mein Herz und suche Freud´ in dieser schönen Sommerszeit an deines Gottes Gaben, schau an der schönen Gärten Zier, und siehe, wie sie dir und mir sich ausgeschmücket haben.

Eine gesegnete Sommerzeit wünschen Ihnen

Ihre St. Pauli Pastoren
Martin Paulekun und Sieghard Wilm


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Aktuelles

Chronik „Kreuz, Anker, Herz"

200 Jahre St. Pauli Kirche – das sind mehr als zwei Jahrhunderte Geschichte vom Kiez und seinen Bewohnern. Vor den Toren Hamburgs begann die kirchliche Arbeit schon im 17. Jahrhundert. 1820 wurde die heutige Kirche am Pinnasberg erbaut und dem Apostel Paulus geweiht. Hier wirkte Clemens Schultz und entwickelte die kirchliche Sozialarbeit in der Nachbarschaft von Hafen und Rotlicht. Heute ist die Kirche ein Ort für „Glaube, Hoffnung und Liebe". Sie stellt sich an die Seite der Schwachen, Ausgegrenzten und Geflüchteten. Sie öffnet ihre Türen für Stadtteil und Kultur. Sie können die Chronik beim Hamburger Abendblatt bestellen unter:

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