26. August 2019 - 15:13 Uhr

Gemeindebrief September/Oktober/November


Liebe Gemeindemitglieder,
liebe Leserinnen und Leser,

 

mit einem freundlichen Gesicht und einem strahlenden Lächeln begrüßt uns Christa Ehlers auf dem Titelbild. Christa Ehlers ist regelmäßige Besucherin unseres St. Pauli Cafés. Für die Fotografin C. P. Krenkler saß sie im Kirchgarten Porträt. In den Aufnahmen zeigt sich die schöne Seite des reifen Lebens.


Der Herbst lässt auch uns Stadtmenschen etwas von Reifung und Ernte spüren. Wenn zum Erntedankfest am ersten Oktobersonntag der Altar reich geschmückt ist mit Blumen, Obst und Gemüse, dann stellt sich auch die Frage: Was ist deine persönliche Ernte, dein Schatz an Erfahrungen und Begegnungen, die du gesammelt hast? Was war widerständig und mühsam? Und was hat Früchte getragen? Wofür bist du Gott dankbar in diesem Jahr?


Älter werden wollen alle, alt sein will keiner. St. Pauli ist eine Spielstätte des Jugendkults. Ein Stadtteil, der sich immer neu erfindet, verleugnet und verdrängt oft das Alte und die Alten. Gerade deshalb ist hier die Frage wichtig: Sehen wir es als Verlust oder als Gewinn an, wenn wir älter und reifer werden?


Aus Afrika lernen wir den hohen Respekt vor den Alten. Sie werden als Lebensexpertinnen geehrt, die Jungen wollen wissen: „Wie habt ihr das nur geschafft?"


Dankbarkeit für alles, was Gott uns an Lebensernte schenkt, ist ein Glück, das wir miteinander teilen können. Die St. Pauli Kirche ist ein Ort, an dem die Generationen einander zuhören, wo wir alte und neue Geschichten vom Leben erzählen.


Einen gesegneten Herbst wünschen Ihnen


Ihre St. Pauli Pastoren
Martin Paulekun und Sieghard Wilm


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Aktuelles

Gemeindebrief April Mai 2021

Liebe Gemeindemitglieder, liebe Leserinnen und Leser,
Land unter. Das Schiff treibt ins Ungewisse. Dann weichen die Wasser, die Taube bringt den Ölzweig zum Beweis: Land in Sicht! So erzählt es die Geschichte von Noahs Arche. Eine Überlebensgeschichte der Menschheitsfamilie.

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Chronik „Kreuz, Anker, Herz"

200 Jahre St. Pauli Kirche – das sind mehr als zwei Jahrhunderte Geschichte vom Kiez und seinen Bewohnern. Vor den Toren Hamburgs begann die kirchliche Arbeit schon im 17. Jahrhundert. 1820 wurde die heutige Kirche am Pinnasberg erbaut und dem Apostel Paulus geweiht. Hier wirkte Clemens Schultz und entwickelte die kirchliche Sozialarbeit in der Nachbarschaft von Hafen und Rotlicht. Heute ist die Kirche ein Ort für „Glaube, Hoffnung und Liebe". Sie stellt sich an die Seite der Schwachen, Ausgegrenzten und Geflüchteten. Sie öffnet ihre Türen für Stadtteil und Kultur. Sie können die Chronik beim Hamburger Abendblatt bestellen unter:

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