26. November 2019 - 12:42 Uhr

Gemeindebrief Dezember/Januar/Februar


Liebe Gemeindemitglieder,
liebe Leserinnen und Leser,


das ist eine wirklich bunte Gesellschaft, die sich um den kleinen Weihnachtsbaum versammelt hat: Ein Bär, ein Esel und ein Elefant im Hintergrund, davor eine Gruppe von Artisten und Schaustellern. Der Pastor hat gerade „Stille Nacht, heilige Nacht" angestimmt und alle singen lautstark mit.

Die Comiczeichnerin Isabel Kreitz hat für die Festschrift zum anstehenden 200. Jubiläum der St. Pauli Kirche diese Geschichte in Szene gesetzt.

So ähnlich muss es ausgesehen haben im Weihnachtsgottesdienst des Jahres 1899, den Pastor Clemens Schultz auf dem Hamburger Winterdom gehalten hat. Rund 250 Schausteller und Domangestellte hatten sich dazu in der Manege eines großen Zirkuszeltes versammelt. Der St. Pauli Pastor berichtet später, nie eine aufmerksamere und andächtigere Gemeinde gehabt zu haben.

Genauso bunt und andächtig mag es auch zugegangen sein, damals im Stall zu Bethlehem als die Hirten kamen, um das neugeborene Kind anzubeten.

Weihnachten erzählt uns von der Würde des zerbrechlichen und des einfachen Lebens und von der Liebe Gottes zu allen Menschen. Clemens Schultz war sich sicher: Gott ist dort zu finden, wo wir ihn am wenigsten erwarten.

Gesegnete Weihnachten und ein friedliches neues Jahr!
Das wünschen Ihnen

Ihre St. Pauli Pastoren
Martin Paulekun und Sieghard Wilm


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Aktuelles

Chronik „Kreuz, Anker, Herz"

200 Jahre St. Pauli Kirche – das sind mehr als zwei Jahrhunderte Geschichte vom Kiez und seinen Bewohnern. Vor den Toren Hamburgs begann die kirchliche Arbeit schon im 17. Jahrhundert. 1820 wurde die heutige Kirche am Pinnasberg erbaut und dem Apostel Paulus geweiht. Hier wirkte Clemens Schultz und entwickelte die kirchliche Sozialarbeit in der Nachbarschaft von Hafen und Rotlicht. Heute ist die Kirche ein Ort für „Glaube, Hoffnung und Liebe". Sie stellt sich an die Seite der Schwachen, Ausgegrenzten und Geflüchteten. Sie öffnet ihre Türen für Stadtteil und Kultur. Sie können die Chronik beim Hamburger Abendblatt bestellen unter:

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